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 Gesunde Kinder - durch Wasserprojekt an Schulen in Tansania

Wasser ist in der trockenen Region Handeni im Nordosten von Tansania knapp – insbesondere die Kinder leiden unter dem Wassermangel. Da viele Schulen nicht an ein Wassernetz angebunden sind, müssen Schulkinder häufig schon vor Unterrichtsbeginn weite Strecken zur nächsten Wasserstelle zurücklegen. Unter diesen Umständen ist auch eine ausreichende Hygiene nicht möglich, wodurch die Kinder schnell erkranken und nicht am Unterricht teilnehmen können.

Im letzten Jahr konnte durch die Unterstützung von Gesundheit für Afrika e.V. der Bau von WASH-Einrichtungen an zwei Schulen in Handeni ermöglicht und die Gesundheits- und Bildungssituation entscheidend verbessert werden. An diesen Erfolg möchten wir in diesem Jahr anknüpfen, um noch mehr Kindern eine gesunde und erfolgreiche Schullaufbahn zu ermöglichen. Auf Grundlage der Erfahrungen und Lernprozesse, die bei den vorherigen Aktivitäten gewonnen wurden, können die neuen Mittel in 2019 effektiv und nachhaltig eingesetzt werden.

Die Maßnahmen
Das Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Erkrankungsrate unter den Schulkindern weiter abnimmt und ein geeignetes Lernumfeld für die Kinder geschaffen wird. Dies ist die Voraussetzung für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung der Kinder – unabdingbar, um ihnen die Chance auf eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Hierfür werden folgenden Maßnahmen umgesetzt:

  • Durch den Bau von Handwaschgelegenheiten direkt an den sanitären Anlagen wird die Verbreitung von wasserbezogenen Krankheiten eingedämmt. Dies hilft das Verhältnis von Waschmöglichkeiten zur Anzahl der Schülerinnen und Schüler zu verbessern.
     
  • Zudem werden weitere Wasserentnahmestellen für Trinkwasser installiert, um sicherzustellen, dass alle Kinder sauberes Wasser zu sich nehmen und ihre Gesundheit nicht gefährden.
     
  • Der Schlüssel für die Gesundheit der Kinder liegt zudem darin, ihnen durch Aufklärungsarbeit das nötige Wissen über geeignete Hygienepraktiken zu vermitteln und nachhaltig zu Verhaltensänderungen beizutragen. Hierfür werden „school health clubs“ gegründet und Unterrichtsmaterialien erstellt.
     
  • Zudem finden Aufklärungsveranstaltungen unter Einbindung der Gemeindevorsteher statt, wodurch die Gesundheitssituation der ganzen Gemeinden verbessert wird.

 

Von den Projektaktivitäten profitieren insgesamt die 800 Schüler an der Kwarugulu und Kwamatuku Secondary School und deren Familien, in die die Kinder ihr wertvolles Wissen weitertragen, sowie die umliegenden Gemeinden. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und lokalen Behörden durchgeführt, um eine reibungslose Projektumsetzung zu gewährleisten.